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Bucatini all'Amatriciana mit Minnelea Sugo Cilentano im Glas

Amatriciana: das Originalrezept aus Amatrice — Schritt für Schritt

Kaum ein italienisches Rezept wird so leidenschaftlich verteidigt wie die Amatriciana. Das Original aus Amatrice kennt genau vier Hauptzutaten: Guanciale, Tomaten, Pecorino und Wein — dazu Peperoncino. Keine Zwiebel, kein Knoblauch, kein Speck. Hier ist das Rezept, wie es die Gemeinde Amatrice selbst festgeschrieben hat, plus die Alltagsversion.

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Die Zutaten (für 4 Personen)

  • 400 g Spaghetti oder Bucatini
  • 125 g Guanciale (luftgetrocknete Schweinebacke)
  • 400 g geschälte Tomaten oder Tomatensugo
  • Pecorino Romano, ein Schuss trockener Weißwein
  • Peperoncino, Salz

Zubereitung wie in Amatrice

  1. Guanciale auslassen: in Streifen schneiden und bei mittlerer Hitze knusprig braten — ohne zusätzliches Fett. Mit Weißwein ablöschen, Streifen herausnehmen.
  2. Sauce: Tomaten im ausgelassenen Fett mit Peperoncino 10–15 Minuten köcheln.
  3. Vereinen: Pasta al dente in die Sauce geben, Guanciale zurück in die Pfanne, vom Herd nehmen und mit reichlich Pecorino schwenken.

Die Alltagsversion mit Sugo aus dem Glas

Wenn keine geschälten Tomaten im Haus sind oder es schnell gehen muss, funktioniert ein handwerklicher Tomatensugo als Basis: Er ist bereits mit Olivenöl extra vergine abgeschmeckt und braucht nur wenige Minuten mit dem Guanciale-Fett und Peperoncino, um Amatriciana-Charakter anzunehmen. Puristen aus Amatrice mögen die Stirn runzeln — der Dienstagabend dankt es dir.

Die drei häufigsten Fehler

  • Speck statt Guanciale: Pancetta oder Bauchspeck schmecken anders — Guanciale gibt es beim italienischen Feinkosthändler.
  • Zwiebel und Knoblauch: beides gehört nicht ins Original (auch wenn berühmte Köche es anders halten).
  • Parmesan statt Pecorino: der salzige Schafskäse ist kein Detail, sondern tragende Säule des Gerichts.

Häufige Fragen

Bucatini oder Spaghetti?

In Amatrice: Spaghetti. In Rom wurden die Bucatini berühmt. Beides ist richtig — wichtig ist die lange Form.

Was ist der Unterschied zur Gricia?

Die Gricia ist die „weiße" Schwester: dasselbe Rezept ohne Tomaten. Historisch kam die Amatriciana auf, als die Tomate im 18. Jahrhundert die Küche Latiums erreichte.

Wie scharf soll sie sein?

Nur eine leichte Wärme im Hintergrund — die Schärfe soll Guanciale und Pecorino nicht übertönen. Wer mehr Feuer will, greift zur Arrabbiata.

Auch interessant: Spaghetti Bolognese — Original und schnelle Variante.

Mehr aus unserer Produktion findest du in der Übersicht italienische Feinkost — direkt vom Erzeuger aus dem Cilento.

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