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Peperonata im Teller mit offenem Minnelea Peperoni-Glas und Brot

Peperonata: das italienische Paprika-Schmorgericht — Rezept und schnelle Variante

Die Peperonata ist eines der großen Gerichte der italienischen cucina povera: Paprika, Zwiebeln und Tomaten, langsam in Olivenöl geschmort, bis alles süß und samtig ist. Sie ist Beilage, Antipasto, Brotaufstrich und Pastasauce in einem — warm wie kalt. Hier ist das Original und die Vorrats-Abkürzung.

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Das Originalrezept (4 Portionen)

  • 4 große Paprika (rot und gelb, gemischt)
  • 1 große Zwiebel
  • 3 reife Tomaten oder 200 g geschälte Tomaten
  • Olivenöl extra vergine, Basilikum, Salz, ein Schuss Weinessig
  1. Anschwitzen: Zwiebel in reichlich Olivenöl glasig dünsten.
  2. Paprika: in Streifen zugeben, 10 Minuten bei mittlerer Hitze anschmoren.
  3. Schmoren: Tomaten dazu, salzen, zugedeckt 25–30 Minuten schmoren, bis die Paprika ganz weich ist.
  4. Finish: ein Schuss Weinessig für die Säure, Basilikum. Lauwarm oder kalt am besten — am nächsten Tag noch besser.

Der Trick gegen Bitterkeit

Paprika wird bitter, wenn sie zu heiß geröstet wird. Das Geheimnis der Peperonata ist die niedrige Hitze und die Zeit — sanftes Schmoren macht sie süß.

Wenn es schnell gehen muss, bleiben Tagliatelle mit Sugo.

Die schnelle Variante: eingelegte Peperoni aus dem Glas

Wenn keine Zeit zum Schmoren ist, liefert die italienische Vorratskammer die Basis: eingelegte Peperoni sott'olio sind bereits geröstet, gehäutet und in Olivenöl mariniert. Kurz mit gedünsteter Zwiebel und etwas Tomate erwärmen — in 10 Minuten steht eine Peperonata-ähnliche Beilage auf dem Tisch. Woran du gute eingelegte Paprika erkennst, steht im Beitrag Peperoni sott'olio.

Wie man Peperonata isst

  • Als Antipasto mit geröstetem Brot.
  • Als Beilage zu Fleisch, Fisch und Frittata — auch beim Grillen.
  • Als Pastasauce, grob püriert.
  • Auf der Pizza oder in der Focaccia.

Häufige Fragen

Muss ich die Paprika häuten?

Für die feinste Peperonata ja — kurz rösten, in einer Schüssel abgedeckt schwitzen lassen, dann die Haut abziehen. Wer es rustikal mag, lässt sie dran. Die eingelegten Peperoni sind bereits gehäutet.

Wie lange hält Peperonata?

Im Kühlschrank 3–4 Tage — und schmeckt am zweiten Tag am besten. Mit Öl bedeckt etwas länger.

Ist Peperonata vegan?

Ja, das klassische Rezept ist rein pflanzlich: Paprika, Zwiebel, Tomate, Olivenöl.

Mehr eingelegtes Gemüse als Antipasti: mediterranes Gemüse.

Mehr aus unserer Produktion findest du in der Übersicht italienische Feinkost — direkt vom Erzeuger aus dem Cilento.

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