Paprika-Antipasti selber machen: gegrillt und in Öl eingelegt
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Für Paprika-Antipasti röstest du rote Paprika im Ofen, bis die Haut schwarz ist, häutest sie und marinierst die Streifen mit Knoblauch, Essig und Olivenöl. Nach einer Stunde im Kühlschrank sind sie fertig. Im Kühlschrank halten sie bis zum nächsten Tag.
Das Rezept: Paprika-Antipasti für 4 Personen
Arbeitszeit 20 Minuten, Ofen 25 bis 30 Minuten, 10 Minuten Ruhezeit, dazu 1 Stunde zum Durchziehen.
Was du brauchst
- 4 rote Paprika (etwa 800 g)
- 1 Knoblauchzehe in dünnen Scheiben
- 2 EL Weißweinessig
- 4 EL natives Olivenöl extra
- 1 TL getrockneter Oregano
- 1 EL Kapern (nach Belieben)
- Salz, Pfeffer, ein paar Blätter glatte Petersilie
So geht’s
- Den Ofen auf 230 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die ganzen Paprika auf ein Blech mit Backpapier legen.
- 25 bis 30 Minuten rösten und zweimal wenden, bis die Haut rundum schwarz und blasig ist.
- Die Paprika in eine Schüssel legen und 10 Minuten abgedeckt dämpfen lassen. Danach löst sich die Haut fast von allein.
- Haut abziehen, Stiel und Kerne entfernen. Nicht unter Wasser abspülen, sonst geht das Röstaroma verloren.
- In 2 cm breite Streifen schneiden und in eine flache Form legen.
- Knoblauch, Essig, Öl, Oregano, Kapern, Salz und Pfeffer darübergeben und vorsichtig mischen.
- Abgedeckt 1 Stunde im Kühlschrank ziehen lassen. 20 Minuten vor dem Servieren herausnehmen und die Petersilie darüberstreuen.
Auf dem Grill oder im Airfryer: Auf dem Grill dauert es 10 bis 15 Minuten, im Airfryer bei 200 °C 15 bis 20 Minuten. Die Paprika regelmäßig wenden. Mehr zur Technik mit dem Dampf-Trick steht in Paprika rösten und häuten.
Welche Paprika eignen sich?
Rote und gelbe Paprika mit dicken Wänden. Sie sind süßer und zerfallen beim Rösten nicht. Grüne Paprika schmecken herber und werden beim Rösten schneller weich.
Spitzpaprika gehen auch. Sie haben eine dünnere Haut und brauchen im Ofen 5 Minuten weniger.
Wie lange halten eingelegte Paprika?
Selbst gemachte Paprika in Öl gehören in den Kühlschrank und werden spätestens am Tag nach der Zubereitung gegessen. Das empfiehlt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR, Fragen und Antworten zu Botulismus) für jedes Gemüse in Öl aus der eigenen Küche.
Wenn du Paprika für den Vorrat einlegen willst, nimm einen Essigsud und saubere, ausgekochte Gläser: Paprika süß-sauer einlegen.
So verwendest du Paprika-Antipasti
- Auf der Antipasti-Platte neben Auberginen und Käse.
- Auf geröstetem Brot, mit etwas Ricotta oder Mozzarella.
- Mit kurzer Pasta, dem Öl aus der Form und geriebenem Pecorino.
- Im Panino mit Provolone oder gegrilltem Hähnchen.
Mit Auberginen, Zucchini und Champignons wird daraus eine ganze Platte: Das Grundrezept steht in Antipasti selber machen.
Paprika-Antipasti aus dem Glas
Unsere Paprika säuern wir mit Weißweinessig, bevor sie ins Öl kommen. Dazu kommen Knoblauch, schwarzer Pfeffer und Oregano. Jedes Glas hat einen pH-Wert von höchstens 4,0 und wird 5 Minuten bei 88 °C pasteurisiert.
Geschlossen lagerst du das Glas kühl und trocken. Nach dem Öffnen kommt es in den Kühlschrank, die Paprika bleiben mit Öl bedeckt und werden innerhalb von 7 Tagen gegessen.
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Wie du gute Paprika im Glas erkennst und wofür du sie verwendest, steht in Paprika in Öl aus dem Glas.
Häufige Fragen
Muss man Paprika für Antipasti häuten?
Ja. Die verbrannte Haut schmeckt bitter und ist zäh. Nach dem Dämpfen lässt sie sich leicht abziehen.
Kann man Paprika in Öl auf Vorrat einlegen?
Zu Hause nicht. Gemüse in Öl aus der eigenen Küche gehört in den Kühlschrank und sollte spätestens am nächsten Tag gegessen werden. Für den Vorrat eignet sich ein Essigsud.
Welches Öl nimmt man für Paprika-Antipasti?
Natives Olivenöl extra. Es trägt das Aroma, und das Öl aus der Form schmeckt danach gut zu Pasta und Brot.
Isst man Paprika-Antipasti kalt oder warm?
Bei Zimmertemperatur. Nimm sie 20 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank.




