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Frischkäse-Dip mit getrockneten Tomaten in einer flachen Schale, mit Tomatenöl und Basilikum, daneben Gemüsesticks, Grissini und Cracker

Getrocknete-Tomaten-Dip: mit Frischkäse, mit Feta oder in 2 Minuten

Die meisten Dips mit getrockneten Tomaten werden zu fest. Frischkäse direkt aus der Packung plus gehackte Tomaten ergibt einen Brotaufstrich – aber keinen Dip, in den man ein Stück Paprika oder einen Cracker tauchen kann, ohne dass er bricht. Der Unterschied sind zwei bis drei Löffel Flüssigkeit: Milch, Joghurt oder das Öl aus dem Tomatenglas. Das Öl ist dabei die beste Wahl, denn es hat den Geschmack der Tomaten schon aufgenommen.

1. Getrocknete-Tomaten-Dip mit Frischkäse (6 Personen, 5 Minuten)

  • 200 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
  • 80 g getrocknete Tomaten in Öl, abgetropft
  • 2 EL Öl aus dem Tomatenglas
  • 2–3 EL Milch oder Naturjoghurt
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 1 TL Zitronensaft
  • einige Blätter Basilikum, schwarzer Pfeffer
  1. Tomaten grob schneiden, Knoblauch schälen.
  2. Alles bis auf das Basilikum in einen hohen Becher geben und mit dem Stabmixer kurz pürieren – nur so lange, bis noch kleine Tomatenstücke zu sehen sind.
  3. Die Konsistenz prüfen: Der Dip soll vom Löffel fallen, nicht daran kleben. Wenn nötig, noch einen Löffel Milch dazugeben.
  4. Probieren, erst dann pfeffern. Salz braucht er meistens nicht, die Tomaten sind bereits gesalzen. Gehacktes Basilikum unterrühren.
  5. Mindestens 20 Minuten kalt stellen, damit sich die Aromen verbinden. Vor dem Servieren mit ein paar Tropfen Tomatenöl beträufeln.

2. Tomaten-Feta-Dip (6 Personen, 5 Minuten)

  • 100 g getrocknete Tomaten in Öl, abgetropft, dazu 2 EL ihres Öls
  • 100 g Feta
  • 100 g Frischkäse
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • ½ TL getrockneter Oregano, Pfeffer, nach Belieben 1 Prise Chiliflocken

Alles zusammen fein pürieren. Feta ist salzig – hier wirklich nicht nachsalzen. Ein wenig Feta und zwei Tomatenstreifen zum Garnieren zurückbehalten. Der Feta-Dip ist würziger und etwas fester; er passt besonders zu Grillgemüse, Fladenbrot und Lammspießen.

3. In 2 Minuten: mit Tomaten-Paté

Mit einem Löffel glatt rühren, fertig. Knoblauch braucht es nicht: Im Paté stecken schon Knoblauch und Kapern, die Tomaten sind bereits fein püriert. Das ist die Version für spontanen Besuch – und die mit dem gleichmäßigsten Ergebnis, weil man den Tomatenanteil nicht erst abwägen muss.

Die ehrliche Rechnung: welche Tomaten für den Dip?

Für einen Dip, in dem die Tomate die Hauptrolle spielt, lohnt sich ein gutes Glas. Getrocknete Tomaten aus dem Supermarkt liegen oft in Sonnenblumenöl und schmecken oft eher sauer und salzig. Unsere Tomaten werden in der Sonne getrocknet und in nativem Olivenöl extra mit Kapern und Knoblauch eingelegt; ein Glas enthält 200 g, davon 150 g Tomaten. Damit reicht es für knapp zwei Portionen Dip Nummer 1 – und das restliche Öl ist die beste Würze für Pasta und Salat. Das Glas kostet 7,90 €. Nach dem Öffnen gehören die Tomaten in den Kühlschrank und sollten innerhalb von 7 Tagen verbraucht werden.

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Varianten

  • Mit Oliven: 30 g entsteinte schwarze Oliven mitpürieren.
  • Mit Pinienkernen: 20 g geröstete Pinienkerne grob gehackt unterheben – der Dip bekommt Biss.
  • Mit Joghurt: die Hälfte des Frischkäses durch griechischen Joghurt ersetzen.
  • Scharf: ½ TL Chiliflocken oder etwas Paprika edelsüß und Chili.
  • Frisch: Schnittlauch und etwas Zitronenschale statt Basilikum.

Wozu passt der Dip?

Zu Gemüsesticks (Paprika, Gurke, Karotte, Staudensellerie), Grissini, Crackern und Fladenbrot; beim Grillen zu Kartoffeln, Hähnchen und Gemüse. Als Teil einer Vorspeisenplatte steht er gut neben Oliven, Käse und Gemüse in Öl – wie man so eine Platte aufbaut, steht in Antipasti-Platte zusammenstellen. Wer süß-herzhaft mag, stellt einen Feigen-Dip daneben.

Das Paté ist auch der schnellste Weg zu einem Tomatenaufstrich fürs Frühstück:

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Häufige Fragen

Welcher Frischkäse eignet sich zum Dippen?

Doppelrahmstufe wird am cremigsten; mit einer leichteren Stufe funktioniert es auch, der Dip wird dann weicher und braucht weniger Milch. Ricotta ergibt einen lockereren, milderen Dip.

Müssen getrocknete Tomaten eingeweicht werden?

Tomaten in Öl nicht, sie sind bereits weich. Lose getrocknete Tomaten 1–2 Stunden in warmem Wasser einweichen und gut abtropfen lassen; dann fehlt allerdings das aromatische Öl, also 2 EL Olivenöl extra zugeben.

Wie lange hält der Dip?

Gut abgedeckt im Kühlschrank 3–4 Tage, die Version mit Feta ebenso. Er schmeckt am zweiten Tag sogar runder. Einfrieren ist nicht zu empfehlen: Frischkäse wird danach wässrig.

Kann ich den Dip am Vortag vorbereiten?

Ja, das ist sogar besser. Vor dem Servieren durchrühren und eventuell einen Löffel Milch ergänzen, weil er im Kühlschrank fester wird.

Geht der Dip auch vegan?

Ja, mit veganem Frischkäse oder mit dem Tomatenaufstrich aus unserem Rezept, gestreckt mit etwas Wasser und Öl.

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