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Marmelade zum Backen – welche Sorte für Kuchen, Plätzchen und Torte?

Welche Marmelade zum Backen nehmen – für Plätzchen, Linzer Torte, Crostata oder zum Aprikotieren der Sachertorte? Entscheidend sind zwei Dinge: eine Sorte, die zum Gebäck passt, und eine Marmelade mit viel Frucht, damit nach dem Backen noch Geschmack übrig bleibt. Hier finden Sie beides, dazu unser Back-Set mit vier Sorten.
Welche Marmelade eignet sich zum Backen?
Im Ofen verliert jede Füllung Wasser, der Geschmack konzentriert sich. Deshalb lohnt sich beim Backen eine Marmelade mit hohem Fruchtanteil: Was im Glas nach Frucht schmeckt, schmeckt auch im Kuchen danach. Drei Punkte, auf die Sie achten können:
- Fruchtanteil: Er steht auf dem Etikett. Für die Kategorie Extra verlangt die EU seit Juni 2026 mindestens 500 g Frucht je Kilogramm.
- Konsistenz: Marmelade ohne zugesetztes Pektin ist weicher. Für Füllungen, die mitbacken, dünn auftragen und einen Rand frei lassen – dann läuft nichts aus.
- Stückchen oder glatt: Zum Aprikotieren und für feine Plätzchen die Marmelade kurz erwärmen und durch ein Sieb streichen. Für Crostata und Linzer Torte dürfen Fruchtstücke bleiben.
Welche Sorte für welches Gebäck?
- Aprikosenmarmelade – zum Aprikotieren von Sachertorte, Obstkuchen und Plundergebäck, für Buchteln und als Crostata-Füllung. 70 % Frucht im Rezept.
- Erdbeermarmelade – für Engelsaugen, Spitzbuben und Biskuitrolle.
- Waldbeerenmarmelade – aus Brombeeren, Himbeeren, Heidelbeeren und Johannisbeeren: eine fruchtige Alternative zur klassischen Johannisbeer- oder Himbeermarmelade in der Linzer Torte und in Linzer Plätzchen.
- Feigenmarmelade – aus weißen Dottato-Feigen, mit Vanille: für Crostata, Mürbeteigtaschen und gefüllte Kekse.
- Heidelbeermarmelade – als Marmorierung im Rühr- oder Quarkkuchen und in Muffins.
- Orangenmarmelade und Zitronenmarmelade – erwärmt als Glasur für Rührkuchen und als Füllung für Biskuit.

Aprikotieren: so geht es
Zwei bis drei Esslöffel Aprikosenmarmelade mit einem Teelöffel Wasser erwärmen, glatt rühren und durch ein feines Sieb streichen. Mit einem Pinsel dünn auf den noch warmen Kuchen auftragen. Die Schicht hält Glasur oder Schokolade später glatt und gibt der Sachertorte ihre typische Fruchtnote.
Wie viel Marmelade braucht man?
Für eine Crostata mit 24 cm Durchmesser rechnen Sie mit etwa 300 g, also gut anderthalb Gläsern zu 212 g. Für ein Blech Plätzchen reicht meist ein Glas.

Das Back-Set: vier Marmeladen für Kuchen und Plätzchen
Im Back-Set Kuchen & Plätzchen stecken Feige, Erdbeere, Aprikose und Waldbeeren, je ein Glas zu 212 g, für 28,90 €. Damit sind die Klassiker von der Crostata bis zur Linzer Torte abgedeckt. Einzeln kostet ein Glas 7,90 €, Waldbeeren und Heidelbeere 8,90 €.
Marmelade zum Backen online kaufen
Handwerklich hergestellt, ohne Konservierungsstoffe und ohne zugesetztes Pektin, direkt vom Hersteller. Ab 35 € Bestellwert versenden wir kostenlos nach Deutschland und Österreich, darunter kostet der Versand 7,90 €.
Häufige Fragen
Welche Marmelade nimmt man für die Linzer Torte?
Klassisch Johannisbeer- oder Himbeermarmelade. Eine Waldbeerenmarmelade mit beiden Früchten ist eine fruchtige Alternative.
Welche Marmelade nimmt man zum Aprikotieren?
Aprikosenmarmelade, kurz erwärmt und durch ein Sieb gestrichen.
Kann man Marmelade ohne Pektin zum Backen verwenden?
Ja. Sie ist etwas weicher; dünn aufgetragen und mit freiem Rand läuft sie beim Backen nicht aus.
Wie viel Marmelade braucht eine Crostata?
Für 24 cm Durchmesser etwa 300 g, also gut anderthalb Gläser.