Pasta alla Puttanesca: das Originalrezept — intensiv, schnell, ehrlich
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Die Pasta alla Puttanesca ist eines der intensivsten Nudelgerichte der neapolitanischen Küche: Tomaten, schwarze Oliven, Kapern, Sardellen, Knoblauch und Peperoncino. Kein Gericht für leise Töne — und gerade deshalb seit Jahrzehnten ein Klassiker, der in 20 Minuten auf dem Tisch steht.
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Die Zutaten (für 4 Personen)
- 400 g Spaghetti oder Linguine
- 500 ml Tomatensugo
- 100 g schwarze Oliven (entsteint)
- 2 EL Kapern (abgespült)
- 4 Sardellenfilets in Öl
- 2 Knoblauchzehen, Peperoncino, Olivenöl extra vergine, Petersilie
Zubereitung Schritt für Schritt
- Basis ansetzen: Knoblauch und Peperoncino in Olivenöl anschwitzen, Sardellen dazugeben und schmelzen lassen.
- Sugo dazu: Tomatensugo einrühren, 10 Minuten leise köcheln.
- Charakter: Oliven und Kapern zugeben, weitere 5 Minuten ziehen lassen.
- Finale: Pasta al dente kochen, in der Pfanne mit der Sauce schwenken, mit Petersilie servieren. Kein Käse nötig — die Sardellen bringen die Tiefe.
Der Trick für den Alltag: die Sugo-Basis aus dem Glas
Das Fundament der Puttanesca ist ein guter Tomatensugo. Statt Tomaten lange einzukochen, kannst du mit einem handwerklichen Sugo im Glas starten: Tomaten und Olivenöl extra vergine, ohne Konservierungsstoffe, in 10 Minuten fertig verfeinert. Woran du gute fertige Saucen erkennst, erklären wir im Guide fertige Pastasauce kaufen.
Wer es schärfer mag, nimmt gleich einen Sugo all'Arrabbiata mit Peperoncino als Basis — dann kann der frische Peperoncino im Rezept entfallen.
Woher kommt der Name?
Um den Namen ranken sich viele Geschichten — sicher ist nur: Das Gericht stammt aus dem Neapel des 20. Jahrhunderts und wurde berühmt, weil es aus Vorratszutaten besteht, die immer im Haus sind. Genau das macht es bis heute zum perfekten Spontan-Gericht.
Wenn du italienischen Tomatensugo kaufen möchtest, statt ihn selbst einzukochen: unsere Gläser kommen direkt aus dem Cilento.
Häufige Fragen
Puttanesca ohne Sardellen — geht das?
Ja. Ohne Sardellen wird das Gericht milder und vegetarisch; Oliven und Kapern tragen dann das Aroma. In Neapel wird traditionell oft sogar ohne Sardellen gekocht — die römische Version nutzt sie.
Welche Oliven sind richtig?
Dunkle, aromatische Sorten wie Gaeta-Oliven. Wichtig: mit Stein gekaufte Oliven selbst entsteinen — sie haben mehr Geschmack.
Passt Parmesan dazu?
Traditionell nein: Fisch und Käse werden in Süditalien selten kombiniert. Probier es stattdessen mit gerösteten Brotbröseln.
Mehr italienische Saucenklassiker im Überblick: italienische Pastasaucen.
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