Kalte Burrata: 4 italienische Kombinationen mit Sottoli und handgemachten Confetture
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Burrata ist eines jener italienischen Produkte, die ganz allein glänzen – ohne viel Drumherum. Gekühlt serviert, direkt aus dem Kühlschrank, hat sie alles, was sie braucht: das zarte Herz, das sich langsam auftut, die feste Hülle, eine Spur frische Milch, die nichts weiter verlangt.
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Dennoch verwandeln die richtigen Begleiter die Burrata von einer Zutat zu einem Gericht, das man gern mit Freunden teilt. Kommt der Partner aus einem Glas – ein gut gemachtes sott'olio oder eine handwerkliche confettura –, steht das Ganze in fünf Minuten.
Nachfolgend die vier Varianten, mit denen wir bei Minnelea kalte Burrata servieren. Alle mit unseren Gläsern, alle ohne Vorberezeit.
1. Burrata, getrocknete Tomaten sott'olio EVO und frisches Basilikum
Die klassischste Kombination – und zugleich die, bei der am häufigsten gepatzt wird. Frische Tomaten im Juli sind perfekt. Im November schmecken sie nach Wasser. Getrocknete Tomaten im Olivenöl hingegen sind immer bereit: konzentriert, süß, mit einer umami-Note, die die Burrata in die Höhe treibt.
Die Burrata auf einen flachen Teller legen. Darum herum fünf bis sechs getrocknete Tomaten sott'olio EVO anrichten, einen Löffel ihres Öls über die Burrata träufeln, mit grob zerrissenem Basilikum und einer Prise schwarzem Pfeffer abschließen. Dazu rustikales Brot – Salz braucht es nicht, die Tomaten bringen genug.
2. Burrata und Paprika sott'olio: das Aperitivo-Gericht
Paprika sott'olio spalten die Gemüter. Industrielle schmecken nach Essig und sonst nichts. Die gut gemachten, vorher geröstet und in nativem Olivenöl eingelegt, sind süß und samtig.
Für diese Kombination: eine mittlere Burrata in die Mitte des Tellers, darum drei Esslöffel Paprika sott'olio EVO samt aromatischem Öl. Daneben geröstetes Brot, auf dem sich jeder selbst sein Happchen zusammenstellt. Als Antipasto perfekt, mit doppelter Portion wird es im Sommer zum Hauptgang.
Wenn du eingelegtes Gemüse im Glas kaufen willst, statt es selbst einzulegen: hier findest du unsere Auswahl.
3. Burrata und Feigenconfettura: das süß-salzige Italien
Diese Kombination hat Tradition: Feigen zu frischen Käsen. Funktioniert seit Jahrhunderten. Wenn keine Saison ist, ersetzt eine echte Feigenconfettura – ganzes Obst und Zucker, ohne Zusatz von Pektin – die Früchte perfekt.
Ein Esslöffel extra Feigenconfettura auf eine leicht geröstete Scheibe Vollkornbrot streichen. Darüber eine offene Burrata-Scheibe, eine Prise Pfeffer und ein paar grobe Salzflocken. Fertig ist ein Crostino, der einem Käsebrett Konkurrenz macht – in fünf Sekunden.
Die Feigen für unsere confettura sind Dottato Bianco, eine typische Sorte aus dem süditalienischen Hinterland. Kein DOP-Siegel – einfach die Sorte, die sich für Konfitüren am besten eignet, süß und mit kerniger Konsistenz.
4. Burrata und Tomaten-Paté: die zerlegte Bruschetta
Tomaten-Paté ist eines unserer vielseitigsten sottoli. Als Brotaufstrich, Pastasauce oder Bruschetta-Basis – und mit Burrata wird es zur zerlegten Bruschetta, die in zwei Minuten steht.
Eine dicke Scheibe rustikales Brot rösten, einen großzügigen Löffel Tomaten-Paté darauf verteilen. Halbe Burrata daraufsetzen, mit den Fingern öffnen. Frischer Oregano, wenn vorhanden, sonst getrockneter. Ein Schuss natives Olivenöl obendrauf.
Wann kühle Burrata servieren
Kalte Burrata ist ideal für sommerliche Aperitivi, Sonntags-Antipasti oder schnelle Mittagessen. Temperiert servieren – nicht eiskalt. Zehn Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen.
Wer alle vier Kombinationen probieren möchte, findet im Salzigen Willkommens-Set drei der hier verwendeten sottoli plus drei weitere, die sich beliebig kombinieren lassen. Genau für solche schnellen Gerichte gedacht.
Unsere Gläser findest du im Sottoli-Katalog und im Confetture-Katalog.
Du musst dafür keinen Laden suchen: italienische Feinkost in der Nähe heißt bei uns direkt aus der Manufaktur zu dir.




